Moderne Malerei

Moderne Malerei: Definition und Begriffs Erklärung

Moderne Malerei und Kunst Werk,  sind Begrifflichkeiten, die keine Aussagen betreff Bildidee, Kunststil, Technik, Komposition sowie hinsichtlich Zugehörigkeit zu einer künstlerischen Strömung oder Bewegung, machen. Relativ zurückhaltend fällt auch die Definition aus.
Moderne Kunst bzw. Malerei ist lediglich ein grober Überbegriff bezüglich der Herstellung von Gemälden, Skulpturen, Installationen im jetzigen Jahrhundert.

Begriffsdefinitionen in der modernen Malerei in der Kunst:

Konzept eines modernen Gemäldes:

Bildidee, Komposition von Form und Farbe: Dies ist für den Betrachter am Besten bei der gegenständlichen, figürlichen Malerei ersichtlich. Beispiel: moderne GemäldeKöpfe

 

Künstlerischer Stil eines modernen Gemäldes:

Eigen entwickelte Bildsprache eines Künstlers. Als typisches Beispiel dienen hier die figürlichen Arbeiten des Künstlers.
 

Technik Malerei:

Öl Malerei, Acryl Malerei, Aquarell Malerei, Gouache, Collage u,s,w und alle Mischungen daraus

Künstlerische Strömungen:

Wichtige Strömungen der modernen Kunst bzw. Malerei sind in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Fauvismus, der Kubismus, der Dadaismus, der Surrealismus und die Russische Avantgarde. Nationale Besonderheiten sind der Expressionismus und die Neue Sachlichkeit (Deutschland), der Futurismus (Italien), der Kubo-Futurismus, Konstruktivismus und der Suprematismus (Russland) sowie der Vortizismus (England). Eine weitere Entwicklung der modernen Kunst bzw. Malerei ist die abstrakte Malerei, die sich wiederum in Form unterschiedlicher Stile darstellt. Weitere wichtige Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts sind der Tachismus und weitgehend nach 1950 das Informel.

Bedeutende Kunststrichtungen der modernen Kunst bzw. Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind der amerikanische Abstrakte Expressionismus und der Minimalismus. Die von Großbritannien ausgehende Pop Art erlebte insbesondere in den USA ihre Höhepunkte. Parallel entwickelten sich Fluxus, Happening und Performance. Neben all diesen Strömungen entwickelte sich auch ein moderner Realismus, für den beispielhaft der Fotorealismus steht.

In Anbetracht der Entwicklung der Kunstauffassung und beispielsweise des Minimalismus und der Konzeptkunst wurde vielfach und voreilig das Ende der modernen Malerei ausgerufen, bis schließlich die „ Neuen Wilden“ bzw. „Jungen Wilden“ in den 1980er Jahren die Kunstszene eroberten und die Malerei eine Neubelebung erfuhr, zum Beispiel durch die auch kommerziell erfolgreichen postmodernen Realisten („Kapitalistischer Realismus“) und Ironikern Martin Kippenberger,  Gerhard Richter und Sigmar Polke.
Der Malerei haben sich weiterhin viele junge – eher wieder realistisch, gegenständlich malende – Künstler verschrieben (siehe: Neue Leipziger Schule). Legendäre Maler wie Kasimir Malewitsch, Pablo Picasso (1881–1973), Piet Mondrian (1872–1944) haben die moderne Malerei des 20. Jahrhunderts künstlerisch entscheidend geprägt.
Bedeutende Maler nach 1945 sind neben vielen anderen: Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Frank Stella, Barnett Newman, Jasper Johns, Asger Jorn, Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Markus Oehlen, Jackson Pollock, Günther Förg, Gerhard Richter, Wolf Vostell und Imi Knoebel.


  

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